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Screening (Campus Süd)

Das Vermögens- und Bauamt Karlsruhe hat die MCO Planung GmbH mit einem PCB-Schadstoffscreening von Gebäuden auf dem KIT Campus Süd beauftragt. Ziel des in 3 Phasen durchgeführten Screenings ist die Identifizierung PCB-belasteter Gebäude, eine individuelle Bewertung der Situation in den betroffenen Gebäuden und die Ableitung geeigneter Maßnahmen (Sanierung, Expositionsminderung). Das gesamte Projekt orientiert sich an einem Worst-Case-Verfahren. So wurden für die Raumluftmessungen gezielt Orte ausgewählt, in denen auf Grund von Raumgröße, Lage innerhalb des Gebäudes und Lüftungssituation die vermeintlich höchsten Messwerte generiert werden. Somit ist nahezu ausgeschlossen, dass an Stellen, an denen nicht explizit gemessen wurde, vergleichbare oder gar höhere Schadstoffkonzentrationen vorhanden sind.

Im Folgenden sind die Phasen des Screenings sowie die bisher erhaltenen Ergebnisse und abgeleiteten Maßnahmen kurz beschrieben.

Phase 1: Priorisierung

Sämtliche 117 Gebäude auf dem Campus Süd wurden im Hinblick auf ihr Baujahr und bereits durchgeführte Sanierungsnahmen in 4 Kategorien priorisiert:

A: PCB-Verdacht (42 Gebäude),
B: PCB-Verdacht kann nicht ausgeschlossen werden (11 Gebäude),
C: PCB-Verdacht kann weitestgehend ausgeschlossen werden (35 Gebäude),
D: PCB-Verdacht kann ausgeschlossen werden (29 Gebäude).

Phase 2: Begehungen und Stichproben

Die 53 Gebäude mit den Prioritäten A und B wurden in die Phase 2 überführt. Hier fanden zunächst Begehungen und dann stichprobenartige Probenahmen an der Bausubstanz und in der Raumluft statt. Diejenigen Gebäude, bei denen Auffälligkeiten bei den Materialwerte oder den Raumluftwerten auftraten, gelangten in die Phase 3.

Phase 3

Aufgrund von Auffälligkeiten bei PCB-Konzentrationen in der Bausubstanz oder der Raumluft gelangten insgesamt 14 Gebäude in die Phase 3. Hier wurde durch systematische Raumluftmessungen ermittelt, ob für Personen, die sich in den Gebäuden aufhalten, nennenswerte PCB-Expositionen vorliegen können.

Nach dieser Prüfung sind sechs Gebäude aus den weiteren Betrachtungen herausgefallen, da in diesen keine erhöhten Raumluftwerte vorliegen und sie somit als unbedenklich gelten. Es geht also um 8 belastete Gebäude, bei denen Raumluftwerte über dem Vorsorgewert ermittelt wurden. Die Interventionswerte werden auch bei diesen 8 Gebäuden bei Weitem nicht erreicht.

Einzelheiten zu den Ergebnissen in diesen Gebäuden finden Sie auf der Seite "Belastete Gebäude".