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Belastete Gebäude am KIT

Entsprechend den Ergebnissen des Screenings gibt es am Campus Süd acht belastete Gebäude, das heißt, dort wurden Raumluftwerte über dem Vorsorgewert ermittelt. In Absprache mit VBA (Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Karlsruhe), dem mit dem Screening beauftragen Gutachter sowie dem Gesundheitsamt wurden die acht betroffenen Gebäude gemäß dem Grad der vorliegenden Belastung in zwei Kategorien (Rot und Gelb) eingestuft. Die bislang ermittelten Messwerte für die Raumluftkonzentrationen findet man durch Klicken auf die zugehörigen Gebäudenummern.

 

 

Kategorie Gelb:

 

•             10.23 Maschinenbau / Nusselt-Hörsaal

•             30.23 Physikhochhaus

•             30.43 Chemieturm I  / Biologieturm

•             30.44 Chemieturm II

•             50.31 Kollegiengebäude der Bauingenieure

•             50.32 Prüfhalle der Bauingenieure.
 

In diesen Gebäuden wurden vereinzelt erhöhte Raumluftkonzentrationen über dem Vorsorgewert gemessen; die Werte für PCB 118 (als Marker für dioxinähnliche PCBs) sind im Jahresmittel unauffällig. Die einschlägigen Richtlinien sehen vor, durch weitere Messungen einen belastbaren Wert zu bestimmen, und daraus nötigenfalls expositionsmindernde Maßnahmen abzuleiten. Entsprechende Messungen sind im Gange.


 

Kategorie Rot:

 

•            30.22 Physikflachbau

•            30.41 Chemieflachbau

 

In diesen Gebäuden wurden neben Überschreitungen des Vorsorgewerts von 300 ng/m³ für Gesamt-PCB auch Überschreitungen des Richtwertes für PCB 118 festgestellt. PCB 118 wird als Marker für die sogenannten dioxinähnlichen Kongenere herangezogen, die auf Grund ihrer Molekülstruktur auf höhere Toxizität schließen lassen. Da die Raumluftkonzentrationen noch deutlich unter dem Interventionswert von 3000 ng/m³ liegen, ist eine Beeinträchtigung der Gesundheit auch bei Daueraufenthalt in den Gebäuden nicht zu erwarten.

Dennoch wurden für diese Gebäude nach Bekanntwerden der Belastung im April 2018 vorsorglich expositionsmindernde Maßnahmen in Form von zusätzlichen Reinigungen und Empfehlungen zum systematischen Lüften ergriffen. Durch Aushänge wurde über die Belastung informiert.